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Saxofon

Wie geht das? Ein goldenes Instrument aus Blech und trotzdem gehört das Saxofon zu der Gruppe der Holzblasinstrumente wie Querflöte und Klarinette?
Ja genau, weil das Saxofon wie die Klarinette mit einem Rohrblatt geblasen wird, zählt es zu den Holzblasinstrumenten.
Der Name Saxofon kommt vom Erfinder des Instruments, Adolphe Sax, der es um 1840 in Belgien entwickelt hat. Das Instrument besteht aus drei Einzelteilen, dem Mundstück mit Rohrblatt, dem S-Bogen und dem Korpus. Beim Spielen wird das Instrument meist an einem Trageriemen befestigt, den sich der Spieler um den Hals hängt.

Das Saxofon wird inzwischen in fast jeder stilistischen Musikrichtung eingesetzt, besonders in den frühen Swing-Orchestern Ende der 1920er Jahre. Das Saxofon hat seinen festen Platz in der Big Band-Musik - denken Sie an Glenn Miller oder Billy Vaughn. Aber auch in der Blasmusik ist das Instrument nicht mehr wegzudenken. In der Klassischen Musik wird das Saxofon ebenfalls eingesetzt, wenn auch nicht so häufig. Wer kennt nicht den Boléro von Maurice Ravel oder Georges Bizet, L'Arlésienne-Suite, um ein paar Beispiele zu nennen.

In der neuen Musik wird das Saxofon als Soloinstrument verwendet. Die Komponisten betonen bei ihren Kompositionen besonders die avantgardistischen Klangmöglichkeiten und die technischen Aspekte des Instruments. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Saxofon in der schwarzen amerikanischen Musik, dem Soul und dem Blues.

Mit 10 Jahren kann man mit dem Unterricht anfangen; gerne wird auch die Gelegenheit wahrgenommen, in späteren Jahren Saxofon als Zweitinstrument neben der Klarinette zu spielen.
Wie bei Blockflöte, Klarinette oder Querflöte gibt es auch beim Saxofon eine ganze Familie von Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxofon bis hin zum tiefen Basssaxofon.

  Musikschule "Allegro", Burgstraße 39, 72285 Pfalzgrafenweiler, Tel.:07445/851826