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Klarinette

Die Klarinette wurde um 1700 in Nürnberg erfunden. Sie wird aus Grenadill-Holz (nicht zu verwechseln mit Ebenholz) hergestellt. Ihre Klappen sind versilbert.
Wie auch andere röhrenförmige Musikinstrumente wie z.B. Oboe, Fagott oder Blockflöte, die man durch besondere Ansatzvorrichtungen und kontrolliertes Ausatmen zum Klingen bringt, gehört die Klarinette zur der Familie der „Holzblasinstrumente“. Das Instrument wurde zu Zeiten Mozarts, also vor etwa 250 Jahren, im Sinfonieorchester „hoffähig“.
Sein voluminöser, warmer Ton erlaubt eine bewegliche und dynamische Spielweise.

Die Klarinette besteht aus fünf Teilen, zwei Teilen mehr als die Querflöte: Ganz unten ist der breite Schallbecher, dann das Unterstück, Oberstück, Kopfstück (Birne) und Mundstück (Schnabel). Die Klarinette hat von allen Holzblasinstrumenten den größten Tonumfang. Das Instrument gibt es in verschiedenen Größen und Stimmungen: Es–Klarinette, B-Klarinette, A-Klarinette, Alt-Klarinette, Bass-Klarinette und Kontrabass-Klarinette, was eine ideale Voraussetzung für das Ensemblespiel gibt. Neben der Entwicklung der Klarinette im Sinfonieorchester ist dieses Instrument ein unverzichtbares Instrument in jedem Blasmusikverein. Inzwischen wird die Klarinette in allen Arten von Ensembles gespielt wie z.B. Volksmusik-Kapellen, Klezmer-, Zigeuner- oder Tango-Orchester oder Kammermusik- und Jazzformationen.

Sabine Meyer, Benny Goodman, Sharon Kam, Giora Feidman und Woody Hermann oder Martin Fröst sind namhafte Klarinettisten, die alle auf ihre Art die Klarinette als konzertantes Soloinstrument vorstellen.

Das ideale Einstiegsalter für den Klarinettenunterricht liegt bei 10 Jahren, die Schneidezähne dürfen allerdings keine Milchzähne mehr sein.

  Musikschule "Allegro", Burgstraße 39, 72285 Pfalzgrafenweiler, Tel.:07445/851826